15. Oktober 2024
Es waren wieder Wochen, die mir gezeigt haben, wie froh ich bin, hier in Dänemark zu leben. Ich bin glücklich, hier zu sein. Ich besuche die Schule, habe neue Bekanntschaften geschlossen und fühle mich inzwischen richtig wohl – ja, sogar integriert.
Die Sprachbarriere, die anfangs noch so groß wirkte, ist kleiner geworden. Wenn ich im Auto sitze und Radio höre, verstehe ich mittlerweile vieles. Das ist ein schönes Gefühl. Es zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin.
Ich gehe oft in die Kirche. Nicht nur aus Glaubensgründen, sondern weil es hier dieses besondere Gemeinschaftsgefühl gibt. Man trifft sich, redet, teilt Zeit – es ist ganz anders als das, was ich aus Deutschland kenne. Hier ist Kirche ein Ort der Nähe und des Zusammenseins.
Auch in der Schule läuft es gut. Ich komme mit, ich lerne viel, schreibe gute Aufsätze – und freue mich besonders über meine beiden deutschen Klassenkameradinnen. Es tut gut, sich zweimal in der Woche auch mal auf Deutsch unterhalten zu können. Einfach so. Ohne Druck.
Es ist eine schöne Zeit gerade. Und ich spüre: Ich bin angekommen.